Geschichte

Die Täufergeschichte ist wesentlich älter als unsere Täufergemeinde und trotzdem sind wir und andere Freikirchen mit dieser Geschichte verwurzelt.

Die Täufer wollten sich in der Zeit der Reformation konsequent an das Vorbild der neutestamentlichen Gemeinde halten. Das heisst: die Kirche besteht aus Mitgliedern, die sich aus persönlicher Glaubensüberzeugung taufen lassen und so freiwillig der Kirche beitreten.

Auf tragische Weise bekämpften die "offizielle Kirche" und der Staat das Anliegen der Täufer. Durch Hinrichtungen aller Art und später durch Enteignungen, Bussen und Landesverweise versuchte man vergebens, eine gute Überzeugung auszurotten. (Lese-Tipp: "Die Furgge" von Katharina Zimmermann zeigt etwas davon auf. – Zytglogge Verlag)

Ab 1832 hat ein aargauischer Pfarrer angefangen, von Ort zu Ort zu ziehen und hat Menschen zum Glauben an Christus aufgefordert. 25 Jahre später gab es in weiten Teilen der Schweiz neue Freikirchen, so auch in Deutschland, im Elsass und sogar in Ungarn und Nordamerika.

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts kam es unter den ETG's vielerorts zu einer Trennung, so auch in Bern. Eine neuzeitlicher eingestellte Gruppe (etwa 80 Personen) verliess die bestehende Gemeinde an der Junkerngasse und baute im Mattenhofquartier ein neues Lokal. Die Einweihung war im November 1903.

Strukturen und Arbeitsmethoden haben sich stark verändert. Uns liegt viel daran, dass wir die gute Nachricht von Jesus Christus zeitgemäss verstehen und ausleben.

Lokal gehören wir der Evangelischen Allianz, Sektion Bern an und arbeiten aktiv mit, in unserer Stadt eine glaubwürdige Stimme zu haben. Übergemeindlich sind wir im Bund der Evangelischen Täufergemeinden zusammengeschlossen, dem in Westeuropa über 30 Gemeinden angehören.

Broschüre des Bundes ETG "Die Evangelische Täufergemeinde"  ETG Broschüre >>
Buchempfehlung: Bernhard Ott, "Missionarische Gemeinde werden"  Bernhard Ott >>

Ornament